Schreibwettbewerb „Zeichen setzen“

Schreibwettbewerb „Zeichen setzen“

Wir sind stolz darauf, dass unsere Schülerin Leonie Rühle (9b) den 10.Platz beim Schreibwettbewerb „Zeichen setzen“ gewonnen hat! Gratulation!

Nachfolgend der Gewinnertext und eine Erklärung von Leonie, warum sie daran teilgenommen hat und was das für eine Erfahrung für sie war:

 

Weltknistern

Das hier geht an diese Menschen, die mir gezeigt haben, wie ich nie werden möchte. Sie haben mich verändert. Ich bin schlechter in der Schule geworden und mir waren die Hausaufgaben egal. Mir war irgendwie alles egal. Ich habe Menschen vertraut und habe ihnen alles erzählt. Dabei habe ich die Menschen, die schon Jahre für mich da waren, komplett aus den Augen verloren. Ich habe sie nicht mehr beachtet, da ich dachte, dass ich jetzt neue Freunde habe. Ich habe aber überhaupt nicht bemerkt, was das alles aus mir gemacht hat. Immer dazu gehören wollen, die neuesten Klamotten tragen und jeden Tag mit neuen Schuhen angeben. Ich habe mitgemacht, ich war nur Mitläufer! Das ist das, was mich am meisten ärgert. Man hat uns doch Geist und Gefühl gegeben und doch sind wir nur Mitläufer! Ich habe mich als Person nicht mehr wahrgenommen. Ich kannte mich nicht mehr. Bis irgendwann alles aufgeflogen ist. Es hat mich in ein tiefes Loch katapultiert. Ich habe mich einsam und alleine gefühlt. Ich habe mich aufgegeben.

Auf einmal waren SIE da. Die Menschen, dir mir dann zugehört haben, denen ich meine Fehler gestanden habe ohne mich zu schämen. Sie haben mir geholfen aus dem tiefen Loch wieder herauszukommen. Das ist für mich Weltknistern, wenn man die kleinen Dinge im Leben wahrnimmt und sie schätzt. Diese Menschen sind jetzt meine besten Freunde. Eigentlich schon seit vielen Jahren, ich habe sie nur nicht wahrgenommen. Sie akzeptieren mich so, wie ich bin und verändern mich nicht. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich wie jetzt. Ich bin ihnen sehr dankbar. Bei ihnen ist man gemeinsam stark und ein Team. Trotzdem ist jeder von uns einzigartig und wertvoll. Ich habe mich jetzt auch in der Schule verbessert und fühle mich so wie ich bin sehr wohl. Ich finde, daran erkennt man richtige Freunde. Richtige Freunde mögen dich auch, wenn du nicht die teuersten Markenklamotten trägst, die perfekte Haut hast oder 1,2 Kilo mehr drauf hast. Wer deine wahren Freunde sind, merkst du erst, wenn die falschen weg sind. Und das ist eigentlich falsch. Man soll das unscheinbare wahrnehmen und daran festhalten. Man muss nicht immer mit der Gruppe ziehen. Du kannst auch mutig sein und sagen: „Nein. Ich bin auch jemand!“ Das beweist nämlich Stärke, wenn du deine eigene Meinung vertrittst und dafür einstehst. Du wirst sehen, du stehst nicht alleine da. Vielleicht wirst du sogar zum Vorbild für manch andere. Die ganze Situation hat mich so viel stärker und selbstbewusster gemacht. Ich finde es schade, dass dies sich nicht viele trauen. Sie vertrauen sich selbst zu wenig. Ich habe mich das auch nicht getraut, das gebe ich zu. Immer der Starke spielen, obwohl du so zerbrechlich bist. Immer ein Lächeln aufsetzen, obwohl du jetzt weinen könntest. Echte Freunde merken auch das. Wenn du lächelst aber innerlich zerbrichst. Mit echten Freunden kann man kommunizieren ohne zu sprechen. Sie verstehen dich blind. Das ist das, was eine wahre Freundschaft ausmacht. Das ist auch das, was Weltknistern ausmacht. Nicht nur an sich selbst denken, sondern deinen nächsten lieben, anderen helfen, zuhören und mit ihnen reden. Und das haben viele Menschen nicht. Den Mut, auch mal vor den „tollen“ Freunden den „schwächeren“ zu helfen. Man möchte immer nur beeindrucken. Das ist das, was ich mit meinem Geschriebenen erreichen möchte. Sich für andere zu öffnen, für sie da sein und natürlich auch viel Spaß im Leben haben. Viel Action mit DEINEN RICHTIGEN FREUNDEN!

Mit ihnen Geschichte schreiben und sich gemeinsam später an die alten Zeiten zurück erinnern. Dann werdet ihr sagen: „Ich habe viel in meinem Leben erreicht und bin stolz auf mich!“

Das Leben ist viel zu kurz um traurig zu sein!

Das Leben ist schön!

„Zeichen setzen 2018

Ich kann meine Gedanken besser zu Papier bringen als aussprechen. Meine Erzählung ist eine wahre Geschichte. Ich wollte schreiben, ich wollte mein erlebtes zu Papier bringen um freier zu sein. Ich wollte damit nicht erreichen zu gewinnen, ganz im Gegenteil: mir war eigentlich von Anfang an klar, dass ich nicht unter den Gewinnern sin werde und erst recht nicht unter den 10 besten in ganz Baden-Württemberg. Tatsächlich habe ich es geschafft und ich bin stolz darauf. Ich bin stolz auf mich, dass ich mich getraut habe, meine Geschichte einzuschicken, es einfach zu versuchen. Als ich dort ankam war ich mega nervös. Ich mein, ich war das erste Mal in einer Akademie. Mir hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht und es hat mir auch sehr viel bedeutet, dass meine Familie und meine Freunde stolz auf mich sind. Der Schulleiter Herr Druba hat mich dann direkt begrüßt. Hannah M. Petereit war auch dort, eine Autorin, die aus ihrem Buch „Hälften“ vorgelesen hat. Es hat Spaß gemacht ihr zuzuhören, denn jeder Leser interpretiert die Geschichte anders und betont es daher auch anders. Sie hat es so betont, wie sie es meint und geschrieben hat. Ich habe mich in der Pause eine Weile mit ihr unterhalten. Nach der Pause kam die Preisverleihung, das spannendste. Herr Druba und drei seiner Schülerinnen haben moderiert. Als ich dann auf der Bühne stand, hat mir das sehr viel bedeutet, denn erst dann habe ich realisiert, dass ich es geschafft habe. Als es hieß, ich habe den 10. Platz war ich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht von mir selbst aber als ich dann mitbekommen habe, dass ich die jüngste war und die einzige war, die nicht auf dieser Akademie zur Schule geht habe ich mich und meine Familie natürlich riesig gefreut.“

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Studienfahrt Berlin

Studienfahrt Berlin

Montag

Am Montagmorgen um 06.45 Uhr haben wir uns an der Bushaltestelle der Realschule getroffen. Nachdem die Busfahrerin unsere Koffer eingeladen hat und die Sicherheitsvorkehrungen erklärt hat ging es dann endlich los. Alle zwei bis drei Stunden haben wir Rast gemacht und kamen dann endlich 9 Stunden später in Berlin an. Der erste Eindruck der Stadt war auf jeden Fall atemberaubend, denn wir sind durch eine sehr sehr lange Straße gefahren. Angekommen an unserer Unterkunft dem Metropol Hostel sind wir um 16.00 Uhr. Nachdem wir unsere Koffer wieder alle hatten und sie über die vielen Treppen nach oben transportiert haben, regelten wir die Zimmereinteilung: Es gab für die Mädchen zwei Achterzimmer, ein Zwölferzimmer und ein Neunerzimmer. Für die Jungs gab es zwei Viererzimmer und ein Fünferzimmer. Wir haben unsere Zimmerkarten erhalten und anschließend unsere Zimmer bezogen. Um 17.30 Uhr haben wir uns das erste Mal vor dem Hostel getroffen um mit der U-Bahn zum Bundestag zu fahren. Nach einer ausführlichen Kontrolle und langem Warten bekamen wir dann im Plenarsaal eine ausführliche und informative Erklärung rund um den Bundestag. Danach hatten wir die Möglichkeit den Sonnenuntergang von der Kuppel und der Aussichtsplattform zu beobachten. Auf dem Rückweg kamen wir noch an sämtlichen Sehenswürdigkeiten vorbei wie zum Beispiel dem Brandenburger Tor oder auch dem Holocaustdenkmal. Am Hostel angekommen ging es dann ab in unsere Betten.

Dienstag

Der nächste Tag startete mit dem Frühstück im Frühstücksraum, um gestärkt den Tag zu beginnen. Mit der U-Bahn sind wir zum Spionagemuseum gefahren, in dem wir uns eine Stunde lang aufhalten durften. Anschließend hatten wir freie Zeit, in der wir uns überall in Berlin aufhalten durften. Um 14.30 Uhr haben wir uns am Bundesrat getroffen, um an einer Führung und einer gespielten Bundestagssitzung teilzunehmen. Danach waren wir im Hotel um uns fürs Improvisationstheater fertig zu machen. Das Improvisationstheater war sehr unterhaltsam und sehr lustig.

Mittwoch

Am nächsten Morgen haben wir rund um den Potsdamer Platz mit der Company „History to Go“ eine Stadtreally gemacht. Diese hat sehr viel Spaß gemacht und anschließend hatten wir Freizeit. Am Nachmittag besichtigten wir das Olympiastadion. Die Führung war sehr interessant und beeindruckend. Zurück im Hotel machten wir uns fertig für die Schülerdisco im Matrix, bevor uns um 18.30 Uhr vor dem Hostel getroffen haben und gemeinsam zur East Side Gallery gefahren sind. Die East Side Gallery ist das längste verbliebene Stück der Berliner Mauer. Wir haben viele Bilder gemacht und sind dann um 20.00 Uhr zum Matrix gegangen. Es gab zwei Möglichkeiten um wieder zum Hostel zurückzukommen. Die erste war um 23.00 Uhr mit Frau Sachs zu gehen und die zweite um 24.00 Uhr mit den anderen Lehrern heimzugehen.

Donnerstag

Nach dem Frühstück am Donnerstagmorgen ging es dann zum Sea Life am Alexanderplatz. Dort waren wir insgesamt eine Stunde und danach waren wir noch alle zusammen im Aqua Dom. Der Aqua Dom ist das größte zylinderförmige Aquarium der Welt. Wir sind mit einem Aufzug den Zylinder hochgefahren und anschließend logischerweise wieder nach unten. Wir hatten anschließend drei Stunden lang Freizeit, die jeder unterschiedlich genutzt hat. Um 17.00 Uhr haben wir uns getroffen, um gemeinsam zur Gedenkstätte Hohenschönhausen zu fahren. Dort haben wir zuerst einen Film geschaut und anschließend in zwei getrennten Gruppen eine zweistündige Führung bekommen. Am Abend stand auf unserem Programmpunkt shoppen zu gehen und anschließend im Hotel schonmal Koffer zu packen.

Freitag

Als wir am Freitagmorgen unsere Koffer in den Bus geladen haben sind wir danach noch ins Madame Tussauds gegangen (Wachsfigurenkabinett). Sehr traurig waren wir alle als wir dann wieder die Rückfahrt antreten mussten, denn es war eine sehr tolle und ereignisreiche Woche, die wir so schnell nicht wieder vergessen werden. Angekommen in Altensteig sind wir um 20.30 Uhr und wurden von unseren Eltern empfangen.

 

Geschrieben von: Johanna Lämmle und Hanna Jocher

Betreuende Lehrer: Fr. Roller, Fr. Sachs, Hr. Kaiser und Hr. Meng

 

„Jugend forscht- Schüler experimentieren“

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Am 23. und 24. Februar fand in Altensteig der 20. Regionalwettbewerb „Jugend forscht- Schüler experimentieren“ statt.

Vier Schüler haben am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ teilgenommen.

Lukas (6c) und Oskar (6d) haben sie interviewt.

Interview mit Luca und Jannis (Klasse 6a, Fachbereich Technik)

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Lukas: Wie seid ihr auf den Wettbewerb aufmerksam geworden?

Luca: Wir sind auf Jugend forscht gekommen, weil an der Schule Plakate hingen. Herr Ramsaier war bei uns in der Klasse und hat Werbung gemacht.

L.: Wie hieß euer Projekt?

Jannis: Strom aus der Schuhsohle – Wir laden ein Handy

L.: Der Wettbewerb dauert ja zwei Tage. Was passiert am 1. Wettbewerbstag?

Luca: Am ersten Tag kommt die Jury um Fragen zu stellen und wir haben unser Thema vorgestellt. Wenn die Jury gerade nicht da war, konnten wir bei den Schulsozialarbeitern Spiele spielen. Nachmittags kam eine andere Jury zu uns.

Jannis: Abends mussten alle Teilnehmer nach Walddorf zum Abendessen und es wurden die Sieger der Herzen bekannt gegeben. Das Essen war echt gut. Es gab Hamburger, Salat usw.

L.: Wie war die Jury so?

Jannis: Die Jury war zu dritt und sie stellten uns Fragen zum Projekt. Sie waren sehr nett, aber manche Fragen hatten nichts mit unserem Projekt zu tun. Das war ein bisschen komisch.

L.: Was passierte am 2. Wettbewerbstag?

Jannis: Am zweiten Tag kam morgens kurz die Jury und gab uns Feedback.

Luca: Von 9 bis 14:30 Uhr kamen Besucher und unsere Klasse. Um 15 Uhr fing die Feierstunde an.

Jannis: In jedem Fachbereich gab es Preise zu gewinnen.

Luca: Zwischendurch trat ein BMX Künstler und ein Breakdancer auf, und eine Band hat gespielt. Zum Schluss gab es noch ein Buffet.

Jannis: Wir gewannen einen fischertechnik-Baukasten und einen Sportbeutel.

L.: Was war das Highlight?

Jannis: Unser Highlight war, dass wir gutes Essen hatten und schulfrei!

Luca: Der BMX-Künstler war auch cool.

L.: Was würdet ihr anders machen, wenn ihr könntet?

Jannis: Dass wir mit unserem Projekt früher anfangen.

Luca: Und ich wäre am Donnerstagabend länger beim gemeinsamen Abendessen geblieben.

 

Interview mit Celine und Leticia (Klasse 5d, Fachbereich Biologie)

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Oskar: Wie seid ihr auf den Wettbewerb aufmerksam geworden?

Leticia: Durch die AG an der Schule.

O.: Was macht man bei der AG?

Celine: Man bekommt Hilfe bei seinem Projekt und man kann den Vortrag für den Wettbewerb üben.

O.: Wie hieß euer Projekt?

Leticia: Lecker oder nicht? Was fressen Vögel am liebsten?

O.: Der Wettbewerb dauert ja zwei Tage. Was passiert am 1. Wettbewerbstag?

Leticia: Da kommt die Jury, die uns bewertet. Man kann zwischendurch Spiele spielen, bevor dann eine zweite Jury kommt. Und man kann Mittag essen.

Celine: An beiden Tagen mussten wir nicht zur Schule gehen.

Leticia: Abends gab es Abendessen in Walddorf. Dort wurden die Sieger der Herzen gekürt.

O.: Wie war die Jury so?

Leticia: Es waren beidesmal drei Personen und alle waren recht nett. In einer Jury waren nur junge Frauen, in der zweiten Jury waren die Leute etwas älter. Später kam die Jury nochmal und hat uns gesagt, wie sie unsere Präsentation fanden.

O.: Was passierte am 2. Wettbewerbstag?

Celine: Von unserer Schule kamen die Klassen 5, 6 und 7 und haben sich die Stände angeschaut. Ab 12 Uhr kamen nur noch einzelne Besucher. Am Nachmittag war die Preisverleihung und es gab viel Unterhaltung.

Leticia: Wir sind Sieger der Herzen geworden und haben ein Zwitschriften-Abo für „Geolino“, einen Sportbeutel und Objektive für die Handykamera bekommen.

O.: Was war das Highlight?

Leticia: Die Siegerehrung!

O.: Werdet ihr noch einmal teilnehmen?

Leticia: Ich weiß es noch nicht.

Celine: Ich möchte noch einmal am Wettbewerb teilnehmen, weil es ein schönes Erlebnis war.

O.: Was würdet ihr anders machen, wenn ihr könntet?

Celine: Ich würde versuchen, nicht mehr so nervös zu sein.

 

Friedrich-Boysen-Realschule im Tigerentenclub

Friedrich-Boysen-Realschule im Tigerentenclub

48 Fünft- und Sechstklässler der Friedrich-Boysen-Realschule sind am kommenden Sonntag im Ersten zu sehen

Altensteig.

Als grüne Frösche gingen die Klassen 6d und 5b am 06.12.2017, am Nikolaustag ins Tigerentenclub-Studio nach Göppingen, um gegen die Tiger aus  der Verbundschule  Oberndorf am Neckar anzutreten. Das Thema dieser Sendung war Recycling. Passend dazu wurde die Sendung von zwei jungen Männern begleitet, die auf Müll Musik machten. Die Spielkinder aus der 6d, Jasmin, Hannes und Tainá waren sehr tapfer und haben nie aufgegeben. Leider haben sie am Ende mit etwas Pech dennoch verloren. So hat zum Beispiel der Computer bei einem Spiel die Kombination nicht richtig aufzeichnet, obwohl Jasmin richtig gehüpft war. Die Bühne gerockt hat dann Tainá mit ihrem Song „Malibu“. Zusammen mit ihren Tänzerinnen Josephine, Lea, Luca und Leonie haben die Mädchen eine tolle Show geliefert. Insgesamt  war es für die Schüler sehr spannend einmal hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion zu schauen und die Stimmung am Set mit den coolen Moderatoren Johannes und Muschda live mitzuerleben.

Wir bedanken uns bei unserem Sponsor, der Friedrich-Boysen-GmbH & Co.KG, für unsere Frosch-T-Shirts und der tollen Organisation des SWR-Fernsehen.

Die Aufzeichnung der Sendung wird am Sonntag, 25.03 um 7:10 Uhr im ARD,

sowie am Karsamstag, 31.03. um 10:45 Uhr im KIKA ausgestrahlt.

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Alle Jahre wieder…

Alle Jahre wieder…

In der Woche vom 19. – 24. September war eine Gruppe von 14 Schülern aus den Klassenstufen 8 und 9 in Frankreichs Alpen. Sie machten einen Schüleraustausch mit der Partnerstadt Bourg-Saint- Maurice und der Stadt Moûtiers. Die französischen Schüler durften schon im November letzten Jahres Altensteig entdecken. Die Schüler waren in den Familien ihrer Austauschpartner untergebracht und durften den französischen Schulalltag  erleben. Ein Besuch in der Käserei und eine Bergwanderung durften natürlich nicht fehlen.

Miriam Schwarz  Klasse 8A

Die Schüler hatten viel Spaß…

Studienfahrt Italien: Ausflug nach Pompeji und beeindruckender Vulkanismus

Studienfahrt Italien: Ausflug nach Pompeji und beeindruckender Vulkanismus

Wir sind schon früh morgens gegen 7 Uhr los gefahren, um möglichst früh am Ziel zu sein. Die Busfahrt dauerte ca. 2 Stunden. Bevor wir nach Pompeij gegangen waren, haben wir uns noch die Phlegräischen Felder angeguckt. Das ist ein Zusammenschluss aus vielen Vulkanen, welche immer noch aktiv und sehr gefährlich sind. Auf dem Weg dahin sahen wir auch den gefährlichen Vulkan „Vesuv“.

Man sah dort, wie der Schwefel aus dem Boden nach oben stieg und es war auch sehr heiß dort. Es roch nach verfaulten Eiern, dies kam vom vielen Schwefeldampf, der aus dem Boden heraufstieg. Man sah dort auch kochenden Schlamm. Wir waren direkt über der Magmakammer, deswegen haben wir dort auch einen kleinen Versuch durchgeführt:  Wir sollten alle zusammen einmal hochspringen und genau zuhören, wenn wir aufkommen. Es hat sich sehr dumpf angehört und wir merkten direkt, dass da ein Hohlraum unter uns ist.

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Nach dem kurzen Abstecher zu den Phlegräischen Feldern, sind wir weiter nach Pompeij gefahren. Als wir ankamen wurde uns ein Blatt ausgeteilt, wo Aufgaben für eine Rallye drauf waren. Nach einer kurzen Anweisung der Lehrer, durften wir in kleinen Gruppen alleine durch Pompeij laufen.

Wir haben viele alte Häuser gesehen, die vor fast 2000 Jahren vom Vesuv bei einem Ausbruch  verschüttet und fast vollständig konserviert wurden. Als wir durch die Straßen vom Pompeij gelaufen sind, merkte man richtig, wie alt hier alles ist, man konnte sogar in manche Häuser rein und sich dort umschauen.

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Die Straßen waren sehr uneben, weil sie nur aus in den Boden eingelassenen Steinen bestehen – man musste wirklich aufpassen nicht hinzufallen. An manchen Orten sahen wir sogar Archäologen, die weiterhin damit beschäftigt waren, die Stadt auszugraben.

Nach ca. 2-3 Stunden haben wir uns dann alle wieder vorne am Eingang getroffen, was gar nicht so einfach war, weil man sich dort auch sehr leicht verlaufen konnte. Nach diesem anstrengenden Tag sind wir dann mit dem Bus zurück zu unserer Unterkunft gefahren.

Als kleines Fazit wollen wir noch kurz anmerken, dass es ein sehr interessanter und anstrengender Tag war, aber wir würden den Ausflug jedem weiter empfehlen, weil es echt sehr interessant war. 

Marcel und Morten (Klasse 9b)

La dolce vita in Italien

Studienfahrt Italien

Unsere Reise begann am Sonntag mit einer ca. 18 stündigen Busfahrt nach Rom. Dort angekommen, fuhren wir mit einer überfüllten U-Bahn weiter in die Innenstadt. Wir sahen dort das Kolosseum, den Petersdom und vieles mehr. Nach dem Besuch einer sehr großen Eisdiele mit 150 verschiedenen Eissorten gingen wir in einen Park und danach wieder zurück zum Bus, der uns weiter in die Jugendherberge fuhr. Dort bekamen wir Essen und nutzten das lang ersehnte WLAN aus. Am nächsten Tag besuchten wir das Kloster Monte Cassino, das dazugehörige Museum und den deutschen Soldatenfriedhof. Mit einer Museumsangestellten machten wir eine Wanderung zu ereignisreichen Plätzen des zweiten Weltkriegs, wie zum Beispiel dem polnischen Friedhof oder dem Soldatenkrankenhaus. Danach fuhren wir mit dem Bus weitere fünf Stunden nach Casal Felino, wo unsere endgültige Unterkunft stand. Im Hotel angekommen, teilten wir die verschiedenen Zimmer mit eigenem Bad und Balkon ein und gingen Essen. Am Mittwoch bekamen wir nach dem leckeren Frühstück eine kurze Einweisung und die Hausordnung zu hören. Später ging es weiter mit dem Sportprogram, was entweder aus einer Mountainbike-Tour oder einer Kajakfahrt bestand. Nach dem Programm gingen wir zusammen Abendessen und hatten dann wieder Freizeit, in der wir machen konnten, was wir wollten. Wir durften den Pool benutzen, das Volleyballfeld, den Fußballplatz oder den Fitnessraum. Am darauffolgenden Tag machten wir eine Bootstour zu einem wunderschönen Sandstrand und schwammen danach noch im Pool. Freitags besuchten wir zunächst Pompeji und danach die Schwefelfelder. In der zerstörten Vulkanstadt machten wir eine Stadtrallye. Dann fuhren wir mit Ausblick auf den Vesuv weiter zu den Schwefelfeldern. Am Ende waren wir stolz darauf, auf einem Supervulkan gestanden zu haben. Als wir wieder im Hotel waren, hatten wir nach dem Abendessen Freizeit. Unser letzter Tag bestand aus einem Wassersportprogramm. Wir durften aus Katamaran-Segeln, Schnorcheln und Tauchen aussuchen, was wir gerne wollten. Stand-Up-Paddeln und Windsurfen fiel leider aus, weil sich nicht genug angemeldet hatten. Nach dem Sport packten wir unser Gepäck zusammen und fegten unsere Zimmer besenrein. Um 17 Uhr fuhren wir wieder ca. 18 Stunden zurück nach Deutschland und kamen um ca. 11 Uhr am Sonntag wieder an.

Die Woche in Italien war sehr schön. Das Wetter war mit durchschnittlichen 22C gut und auch nicht zu heiß. Da die Lehrer alle gut auf uns aufgepasst haben, bekamen wir keine schlimmen Sonnenbrände. Die lange Busfahrt lohnt sich auf jeden Fall, da das Programm sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet ist. Unsere Lehrer waren alle gut drauf und somit hatten wir sehr viel Spaß. Ich würde nochmal nach Italien gehen wollen! Laura Räuber (9b)