La dolce vita in Italien

Studienfahrt Italien

Unsere Reise begann am Sonntag mit einer ca. 18 stündigen Busfahrt nach Rom. Dort angekommen, fuhren wir mit einer überfüllten U-Bahn weiter in die Innenstadt. Wir sahen dort das Kolosseum, den Petersdom und vieles mehr. Nach dem Besuch einer sehr großen Eisdiele mit 150 verschiedenen Eissorten gingen wir in einen Park und danach wieder zurück zum Bus, der uns weiter in die Jugendherberge fuhr. Dort bekamen wir Essen und nutzten das lang ersehnte WLAN aus. Am nächsten Tag besuchten wir das Kloster Monte Cassino, das dazugehörige Museum und den deutschen Soldatenfriedhof. Mit einer Museumsangestellten machten wir eine Wanderung zu ereignisreichen Plätzen des zweiten Weltkriegs, wie zum Beispiel dem polnischen Friedhof oder dem Soldatenkrankenhaus. Danach fuhren wir mit dem Bus weitere fünf Stunden nach Casal Felino, wo unsere endgültige Unterkunft stand. Im Hotel angekommen, teilten wir die verschiedenen Zimmer mit eigenem Bad und Balkon ein und gingen Essen. Am Mittwoch bekamen wir nach dem leckeren Frühstück eine kurze Einweisung und die Hausordnung zu hören. Später ging es weiter mit dem Sportprogram, was entweder aus einer Mountainbike-Tour oder einer Kajakfahrt bestand. Nach dem Programm gingen wir zusammen Abendessen und hatten dann wieder Freizeit, in der wir machen konnten, was wir wollten. Wir durften den Pool benutzen, das Volleyballfeld, den Fußballplatz oder den Fitnessraum. Am darauffolgenden Tag machten wir eine Bootstour zu einem wunderschönen Sandstrand und schwammen danach noch im Pool. Freitags besuchten wir zunächst Pompeji und danach die Schwefelfelder. In der zerstörten Vulkanstadt machten wir eine Stadtrallye. Dann fuhren wir mit Ausblick auf den Vesuv weiter zu den Schwefelfeldern. Am Ende waren wir stolz darauf, auf einem Supervulkan gestanden zu haben. Als wir wieder im Hotel waren, hatten wir nach dem Abendessen Freizeit. Unser letzter Tag bestand aus einem Wassersportprogramm. Wir durften aus Katamaran-Segeln, Schnorcheln und Tauchen aussuchen, was wir gerne wollten. Stand-Up-Paddeln und Windsurfen fiel leider aus, weil sich nicht genug angemeldet hatten. Nach dem Sport packten wir unser Gepäck zusammen und fegten unsere Zimmer besenrein. Um 17 Uhr fuhren wir wieder ca. 18 Stunden zurück nach Deutschland und kamen um ca. 11 Uhr am Sonntag wieder an.

Die Woche in Italien war sehr schön. Das Wetter war mit durchschnittlichen 22C gut und auch nicht zu heiß. Da die Lehrer alle gut auf uns aufgepasst haben, bekamen wir keine schlimmen Sonnenbrände. Die lange Busfahrt lohnt sich auf jeden Fall, da das Programm sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet ist. Unsere Lehrer waren alle gut drauf und somit hatten wir sehr viel Spaß. Ich würde nochmal nach Italien gehen wollen! Laura Räuber (9b)

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